Neue Reben pflanzt das Land

Im konventionellen, aber auch im ökologischen Weinbau, geht es nicht ohne Pflanzenschutz. Pilzresistente Neuzüchtungen, sogenannte PIWIs, könnten ein Ausweg sein. Doch weiße und rote Sorten wie Solaris, Souvignier Gris oder Pinotin sind noch kaum bekannt.

Ein Artikel in der Zeitschrift NATUR von Georg Etscheit   ...   weiterlesen. 

"An PIWIs führt kein Weg vorbei, wenn wir die Umwelt schonen wollen"  sagt Josef Engelhart, Präsident von PIWI International

50 Jahre Rebsorte Johanniter, der weiße PIWI-Pionier

Weißweine mit dem Namen „Johanniter“ bringen Weinfreunde öfter mit „Unfall-Hilfe“ in Verbindung. In seltenen Fällen wird die Sorte für eine historische Rebsorte des „Ritterlichen Johanniter-Ordens“ gehalten. Mit diesem besonderen Namen wollte man den Vater dieser pilzwiderstandsfähigen Rebsorte vom Staatlichen Weinbauinstitut Freiburg im Breisgau Dr. Johannes Zimmermann ehren. Herr Zimmermann begann bereits im Jahre 1939 mit der Kreuzung des Opas vom Johanniter, nämlich ein Produkt aus Ruländer mal Gutedel. Im Juni 1954 bestäubte er damit die Blüte von „Seyve-Villard 12.481“, einer pilzwiderstandsfähigen Sorte aus Frankreich. Heraus kam ein guter „Resistenz-Träger“ gegen Mehltaukrankheiten: FR 589-54. Damit wurde in den darauf folgenden Jahrzehnten fleißig gezüchtet, um die pilzwiderstandsfähigen Rebsorten zu verbessern. Schließlich gelang es Dr. Johannes Zimmermann im Jahre 1968 mit dem König Riesling als Mutter und FR 589-54 als Vater den Rebensämling „FR 177-68“ zu erzeugen, der nach langer intensiven Prüfung von Dr. Norbert Becker im Jahre 1997 beim Bundessortenamt Sortenschutz mit dem Namen „Johanniter“ erhielt.

Genuss mit gutem Gewissen - Neue Rebsorten

Neustadt an der Weinstraße / Hans Georg Frank 16.08.2018

Volker Freytag motiviert sich als Rebenzüchter mit dem Anspruch eines fürsorglichen Vaters: „Es kann nicht sein, dass ein Kind auf die Welt kommt und vom ersten Tag an Medizin braucht.“ Der Experte aus Neustadt an der Weinstraße hat sich spezialisiert auf pilzresistente Reben. Aus seinem Betrieb stammen Sorten, die in Fachkreisen pilzwiderstandsfähige Sorten, kurz Piwis heißen. Sie sollen Falschem und Echtem Mehltau zwar nicht komplett widerstehen können, aber doch mit weitaus weniger Chemie und Arbeit auskommen.

Best of Freuburger Piwis 2018 auf hohem Niveau

Die Ergebnisse der Best of Freibuger Piwis waren mitunter überraschend, denn mehrer Weine aus den Niederlanden konnten überzeugen.

Quelle:  das deutsche weinmagazin 28. Juli 2018 

weiterlesen

ERGEBNISSE

Vermarktung von PIWI Weinen

Herausforderung bei der Vermarktung

Für Rebbaubetriebe sind pilzwiderstandsfähige Rebsorten (PIWIS) interessant, weil sie dank Krankheitstoleranz arbeitswirtschaftliche und ökologischeVorteile bieten.  Doch wie sieht es mit den Absatzchancen von PIWI Weinen aus? Der Beitrag befasst sich mit den Herausforderugen bei der Vermarktung solcher Produkte.

Lena Holzwarth, Berner Fachhochschule-,  Hochschule für Agrar-, Forst - und Lebensmittelwissenschaften, Zollikofen und Andreas Häseli, Forschungsinstitut für biologischen Landbau, Frick

Quelle:  Schweizer Zeitschrift für Obst- und Weinbau 13/18

weiterlesen 

Vergleichende Degustation PIWI- und europäische Rebsorten in Valtice (CZ) Jiří Sedlo

Am 6. 6. 2018 hat Vinofrukt, A.G. in Chateau Valtice, eine vergleichende Degustation von PIWI Weinen aus Deutschland und Tschechien organisiert. Eingereicht wurden: Weine von Propfreben-Kunden von Vinofrukt, Weinproben vom schweizer Züchter Valentin Blattner, Weine von Kunden der Rebschule Freytag. Mährische Neuzüchtungen kamen vom Züchter Vinselekt Michlovský. Dazu wurden 2 Proben Sorte Cabernet blanc aus Chateau Valtice, sowie auch 7 europäischen Sorten verkostet. Eine Probe aus der mährischen Züchtung Laurot kam auch aus der Rebschule Freytag.

... weiterlesen

HIBERNAL FORUM in Sardice Juni 2018 Reisebericht

Bericht von Josef Engelhart über das Hibernal Forum am 9. Juni 2018 in Sardice

Weinbau: «Null Behandlungen» sind das Ziel

Seit 50 Jahren steht bei der Züchtung im Weinbau die Entwicklung neuer Rebsorten im Zentrum, die mit Hilfe natürlicher Resistenzen klare Ziele im Hinblick auf den Pflanzenschutz erfüllen. Die Markteinführung der ersten Rebsorten, bei denen vollständig auf den Einsatz von Fungiziden verzichtet werden kann, wird in acht bis zehn Jahren erwartet. 

weiterlesen auf der Webseite von Agroscope

Nächste Rebsorten-Generation für nachhaltigen Weinanbau ist am Start

Nächste Rebsorten-Generation für nachhaltigen Weinanbau ist am Start
Calardis blanc, gezüchtet am staatlichen Julius Kühn-Institut (Geilweilerhof), ist erste Rebsorte mit mehrfacher Resistenz gegen den Falschen Mehltaupilz. Außerdem resistent gegen Schwarzfäule, Grauschimmel und Echten Mehltau. Bei Interesse an einem Versuchsanbau oder Fragen zur Sorte bitte wenden an Dr. Oliver Trapp (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Großer Erfolg für PIWI-International in Ungarn!

Liebe PIWI-Freundinnen und PIWI-Freunde,

beim PIWI-Weinpreis „100 Jahre Csizmazia Darab Jozsef“ hat PIWI-International vier Weine eingereicht, drei davon bekamen Gold (Bioweinhof Paradeiser und Fredi Strasser) und einer Silber (Edy Geiger). Eine Superleistung! Herzlichen Glückwunsch den beteiligten PIWI-Winzern!

Anbei die Ergebnisse und der Bericht von unserem Vizepräsident Jiri Sedlo.

PIWI Mitgliederexkursion und Mitgliederversammlung - Steiermark und Slowenien


Anfang August (Donnerstag 2. bis Sonntag 5.8.2018) findet wieder unsere alljährliche PIWI-Exkursion mit Mitgliederversammlung statt. Dieses Jahr führt uns die Reise nach Österreich in die Steiermark und nach Slowenien. Das überaus interessante Programm findet Ihr HIER  Wir freuen uns über zahlreiche Mitreisende. Alle Infos zur Anmeldung und Hotelbuchung finden sich in dem verlinkten PDF. Achtung! Anmeldefrist und Zahlungseingang bis 15.5.2018!

Programm und Hotelbuchung

Die Steiermark als Bio-Weinland

Der biologische Weinbau gewinnt auch in der Steiermark zunehmend an Bedeutung. Pilzwiderstandsfähige Sorten (PIWI) rücken dabei verstärkt ins Rampenlicht.

Aktuelle Zahlen zeigen auch im steirischen Weinbau, wie in fast jeder anderen landwirtschaftlichen Sparte, eine steigende Anzahl an biologisch wirtschaftenden Betrieben. Während 2011 nur 5,5 Prozent der Weinbauflächen bio-zertifiziert waren, sind es 2018 bereits knapp 13 Prozent.

Werner Luttenberger, Direktor des steirischen Weinbauverbandes dazu: „Diese Entwicklung hatte ihren Anfang bei kleineren Betrieben, doch auch größere haben mittlerweile ihren Zugang zu nachhaltigen Produktionssystemen gefunden. Die Qualitätslatte liegt hier mittlerweile genauso hoch wie im konventionellen Bereich, der Bio-Zertifikatslehrgang ist immer voll besetzt und gerade die Fachschule Silberberg zeigt seit vielen Jahren, dass biologische Weine in der Steiermark gut machbar sind.“

Quelle: Robert Matzer  - Neues Land

weiterlesen

„Mitteldeutsche PIWI-Weinkost“ - ein Schluck Zukunft im Glas

Am 10. u. 11.03.18 fand im neuen Refektorium des Museums Kloster und Kaiserpfalz Memleben zusammen mit der Saisoneröffnung der Klosteranlagen die „Mitteldeutsche PIWI-Weinkost“ statt. Anstoß der Veranstaltung waren die Jubiläen 25 Jahre „Straße der Romanik“ sowie „Weinstraße Saale-Unstrut“. Memleben ist als Standort dieser „Ferienstraße“ sowie nördlicher Ausgangspunkt der „Weinroute“ von historischer Bedeutung, nicht zuletzt da das Kloster im ältesten urkundlichen Beleg des Weinanbaus an Saale und Unstrut, die Schenkung von Weinbergen Ottos III. im Jahr 998, Erwähnung findet. Vor 25 Jahren hielt auch die erste PIWI-Rebsorte im Anbaugebiet Saale –Unstrut Einzug. All das war Anlass genug, an dieser geschichtlichen Stätte eine solche Probe zu organisieren.

PIWIs im Schweizer Rebbau

Pilzwiderstandsfähige Rebsorten (Piwis) eigenen sich sowohl aus ökologischer als auch ökonomischer Sicht besonders für den nachhaltigen Rebbau. Im Vergleich zu Europäer-Reben können Pflanzenschutzbehandlungen eingespart und so Umweltbelastungen reduziert werden. Das Interesse der Branche an Piwi-Weinen, vor allem im Bio-Bereich, nimmt zu – auch wenn der traditionsgeprägte Weinsektor sich nur langsam verändert.

Lena Holzwarth, Hochschule für Agrar-. Forst- und Lebensmittelwissenschaften (HAFL), Zollikofen, und Andreas Häseli, Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) Frick


weiterlesen

Schweizer Zeitschrift für Obst- und Weinbau 4/2018

Agrovina 2018 mit PIWI International - Rückblick und Ausblick

Die viertägige Agrovina, auf deren Programm sowohl eine Fachausstellung als auch zahlreiche wissenschaftliche Tagungen standen, begeisterte Aussteller und Besucher. Die einzigartige Messe zog 17'000 Besucher und knapp 200 Aussteller aus der Schweiz, Frankreich, Italien, Deutschland und Österreich an. Trotz eines leichten Besucherrückgangs (- 6 % gegenüber 2016) zeigten sich die Aussteller zufrieden: Über 90 % gaben an, zufrieden bis sehr zufrieden mit den geknüpften Kontakten zu sein, 92 % erklärten bereits jetzt, auch an der nächsten Ausgabe der Agrovina teilnehmen zu wollen.

[12 3 4 5  >>  
Newsletter

Subscribe to our mailing list

* indicates required
Datenschutz

Our members come from following countries:

2011-2018 © PIWI International
email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Tel. +49 6133 50 99 226
Made with from