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Pressetext - Ergebnisse:


...nicht nur „Perlen aus Dänemark“, „Gold aus Holland und Lichtenstein“: Beim diesjährigen PIWI-Weinpreis präsentierte sich die ganze nationale und internationale Bandbreite der pilzwiderstandsfähigen Rebsorten von ihrer vielfältigsten Seite.

(Bad Dürkheim, 12.12.2012) 15 Mal vergaben die Juroren beim internationalen PIWI Weinpreis 2012 die Top-Bewertung "Großes Gold". Damit beweisen die Weine aus pilzwiderstandsfähigen Rebsorten erneut, dass sie nicht nur mit neuen Aroma- und Geschmackserlebnissen die Weingenusswelt bereichern können, sondern „klassischen Gewächsen“ durchaus ebenbürtig sind! Die Internationale Arbeitsgemeinschaft zur Förderung pilzwiderstandsfähiger Rebsorten kurz „Piwi-International e.V.“, zum 2. Mal Initiator und Veranstalter, fand mit der „WINE System AG“ einen kompetenten Organisator und Ausrichter dieser anspruchsvollen Verkostung. Würdigung erfährt diese, nicht nur in Fachkreisen viel beachtete Veranstaltung, durch die Schirmherrschaften der Umweltministerin von Rheinland-Pfalz, Frau Ulrike Höfken sowie des Landwirtschaftsministers von Baden-Württemberg, Herrn Alexander Bonde.

Kennen Sie Cabernet Cortis? Haben Sie schon mal Wein aus Holland oder Dänemark genossen? Bei der zweiten Auflage des internationalen PIWI Weinpreises stellten ungewohnte Rebsorten und Herkünfte die 20 Verkoster vor eine besondere Herausforderung. "Weil sie eben nicht bekannt sind und vollkommen neue Aroma- und Geschmackserlebnisse zaubern können, andererseits dennoch gut vergleichbar sind mit gängigen Weinen", erklärt der Verkostungsleiter und Sensorikexperte Martin Darting den Charakter der pilzwiderstandsfähigen Sorten.

Fast 240 Weine aus acht Ländern wurden zum Wettbewerb am zweiten Dezemberwochenende in Bad Dürkheim angestellt. Fast zwei Drittel der Proben erreichte in der Verkostung nach dem von Martin Darting entwickelten Produkt Analyse Ranking (PAR) eine Medaille. 15 Mal vergaben die Juroren „Großes Gold“, 48 Mal „Gold“ und 94 Weine schafften es auf einen „Silber“- Rang, der mindestens 83 von 100 möglichen Punkten entspricht.

In der Kategorie Schaumweine bewerteten die Verkoster Perlen aus Dänemark mit 96 Punkten als Klassenbesten: Dons Red sec, ein Regent-Sekt von Skærsøgaard Vin, überzeugte mit hoher Mineralität und feinem Bouquet von Veilchen, Johannis- und Himbeeren. In weiteren Kategorien schnitten auch Weine aus Liechtenstein und Holland hervorragend ab.

Mit 97 Punkten bewertet wurden in der Kategorie "Rotweine" ein Cabernet Cortis Auslese 2010 vom Badener Hofgut Sonnenschein, Markus Bürgin, Baden und der Buechberger Maréchal Foch Barrique 2011 vom Bio-Weinbau Edwin Geiger, Ostschweiz. Bei den Weißweinen beeindruckten ein Cabernet Blanc Kabinett vom Württemberger Weingut Schloß Hohenbeilstein und ein Muscaris Spätlese vom Winzerverein Reichenau e.G. mit der gleichen Wertung. Und in der Kategorie "Dessertweine" erhielt eine Johanniter - Beerenauslese vom Mosel-Weingut Karl Sonntag ebenfalls 97 Punkte.

Vorbei ist offensichtlich die Zeit, da manche PIWIs eine sogenannte "Fox"-Note aufwiesen - geschmack- und geruchlich vergleichbar mit überreifen Erdbeeren oder eben „nasser Fuchs“. "Die meisten Sorten haben eine ausgeprägte Aromatik, natürlich auch abhängig von der Produktionsweise", berichtet Darting.. Das Spektrum reiche von balsamischen Tönen wie schwarzem Tabak, über extrem fruchtige Aromen bis zu Muskatvarianten.

Dabei lassen sich die neuen Sorten sehr gut mit bekannten vergleichen. "So bietet der Cabernet blanc eine echte Alternative zum Sauvignon Blanc. Chambourcin schlägt den klassischen Merlot, und Souvignier gris ersetzt perfekt Grauburgunder oder Auxerrois".

Verbraucher gehen also beim Kauf von PIWIs kein Risiko ein. Im Gegenteil: "Wer sich informiert, wird sich eher für einen Wein entscheiden, für den die Reben deutlich weniger Pflanzenschutz benötigen."

Alle Ergebnisse und Profile können auf der Homepage von www.piwi-international.org eingesehen werden.

Die Preisverleihung an die Sieger des „Internationalen Piwi-Weinpreises 2012“ erfolgt durch die Schirmherren Umweltministerin Ulrike Höfken und Landwirtschaftsminister Alexander Bonde am 26. April auf der Internationalen Weinmesse INTERVITIS INTERFRUCTA 2013, Stuttgarter Messe (24. –27. 04. 2013). Am Gemeinschaftsstandstand von „PIWI-International e.V.“ mit dem ECOVIN-Bundesverband können die Siegerweine sowie weitere internationale Piwi-Weine verkostet werden.

Eine weitere Verkostungsmöglichkeit der am Internationalen PIWI-Weinpreis teilnehmenden Weine aus biologischer/ökologischer Erzeugung besteht am Gemeinschaftsstand von „PIWI-International e.V.“ mit ECOVIN-Bundesverband (Halle 7, Stand 402) an der BioFach 2013 in Nürnberg (13. – 16. 02. 2013).

Pressekontakt/Fotowünsche:
PIWI-International e.V.
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.piwi-international.org
oder
Gisela Wüstinger
WINE System AG
Nußbaumstr. 3
83112 Frasdorf
Tel. 0049 8052 909074
Fax 0049 8052 909075
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.winesystem.de

ca. 4.719 Zeichen (inkl. Leerzeichen) Pressetext frei zur kostenlosen Verwendung; Belegexemplar erbeten. Logo zum Download auf der Webseite hinterlegt.

 


Pressetext - Vorankündigung:


PIWIs im Aufschwung Weinpreis für pilzresistente Rebsorten

Immer mehr Winzer und Konsumenten beurteilen den massiven Einsatz von chemisch-synthetischen Pflanzenschutzmitteln als durchaus kritisch. Aus ökologischen und auch ökonomischen Gründen ist das mehr als verständlich. Der PIWI-Weinpreis bietet eine hervorragende Gelegenheit, den Vorteil pilzresistenter Rebsorten ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken.

Unwetter, Hagel, Frost, der Klimawandel verursacht Wetterkapriolen, die sich mitunter dramatisch auf die Produktion qualitativ hochwertiger Trauben auswirkt. Pilzinfektionen nehmen zu, der effektive Pflanzenschutz stellt einen Aufwand dar, der an Zeit und Kosten überdimensional groß ist. Hinzu kommt, dass sich resistente Pilzstämme rascher entwickeln und daher immer häufiger mit spezifisch wirkenden Fungiziden bekämpft werden müssen.

Alternative: PIWI
Eine echte Alternative zum herkömmlichen Pflanzenschutz bietet der Anbau pilzwiderstandsfähiger Rebsorten, die in vielerlei Hinsicht überzeugen:

- hohe Resistenz gegenüber Peronospora, Oidium und Botrytis
- einwandfreie und vergleichbare sensorische Eigenschaften mit gängigen Vitis Vinifera Sorten im Rahmen der Primäraromatik
- für den Markt interessante und neue Weintypen
- die Weine sind aufgrund ihrer Phenolstruktur geeignet für den Holzausbau, sowie für längere Maischestandzeiten, mit einhergehendem höheren Redox und somit SO2 sparend.
- Einsparungen von Zeit und Geld beim Pflanzenschutz
- und noch vieles mehr.

Mit dem internationalen PIWI Weinpreis soll das gesamte Spektrum der Weinkompetenz der PIWI Winzer aufgezeigt werden und in den Fokus der Öffentlichkeit rücken.

Der PIWI Weinpreis stellt die größte Plattform für sensorische Differenzierung und Informationdar. Der Fachhandel und Endkunden werden gleichermaßen angesprochen wie die Weinproduzenten selbst. Unter Berücksichtigung der Individualität und Kreativität der einzelnen Winzer werden unterschiedliche Weinstile und besondere Ausbauweisen in den einzelnen Kategorien besonders berücksichtigt. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.piwi-international.org! Anmeldeschluss ist am 23. November 2012. Die Verkostung findet am 8. Dezember in Bad Dürkheim statt.

Veranstalter: PIWI International e.V. vertreten durch Matthias Wolff, Präsident Organisation und Abwicklung: WINE System AG, Gisela Wüstinger, 08052 909074 , Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Informationen:
www.piwi-international.org!

Wer über den Wettbewerb berichtet: 

 

22.4.2013 Pforzheimer Zeitung - Prämierung von Carbito Weinen